Unterschiedliche Methoden der Haarverlängerung

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Lange volle Mähne im Handumdrehen

Kleben, schweißen, weben oder einfach nur einklippen – Methoden zur Haarverlängerung gibt es viele. Der Profi weiß, welche Technik sind im individuellen Fall anbietet und wie Frau über Nacht zum ultralangen Traumhaar kommt.

Sie gelten als attraktiv, weiblich und sexy – lange Haare. So gaben einer Forsa-Umfrage unter 1010 Männern und Frauen zwischen 20 und 55 Jahren insgesamt 36 Prozent der Männer an, lange Haare bei Frauen besonders attraktiv zu finden. Und gar 37 Prozent der Frauen meinten, Geschlechtsgenossinnen mit langer Mähne seien am schönsten.

Tipp: Die Mitarbeiterinnen in unserem Salon in Stuttgart, beraten Sie zum Thema Haarverlängerung.

Tolle und natürliche Looks

Kein Wunder, dass Frauen so einiges auf sich nehmen, um den eigenen Schopf in eine Rapunzelmähne zu verwandeln. Leicht ist das aber nicht. Wer nicht von Natur aus mit robusten Haaren gesegnet ist, stellt schnell fest: Je länger die Mähne wird, desto kaputter und ausgefranster sind die Spitzen. Tägliches Styling,  Sport, im Urlaub bei Sonne, Salz- und Chlorwasser, Wind und eisige Kälte im Winter sowie Colorationen schädigen die Haarstruktur. Die Folge: Das Haar sieht gerade in den Spitzen schnell spröde und stumpf aus. Ein No-Go, denn – auch das zeigt die Forsa-Umfrage – gepflegte und gesunde Haare stehen für die Mehrheit der Deutschen für Attraktivität, Gesundheit und haben sogar Einfluss auf den Erfolg im Arbeitsleben.

Also doch lieber regelmäßig zur Schere greifen und die kaputten Spitzen trimmen? So wird es leider nichts mit der Wallemähne. Doch es gibt Abhilfe: Wer den Traum vom langen, gesunden und vollen Haar nicht aufgeben möchte, setzt auf eine Haarverlängerung. Und da gibt es je nach Haarqualität und gewünschtem Ergebnis ganz unterschiedliche Methoden.

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Strähne für Strähne

Den meisten Techniken zur Haarverlängerung oder -verdichtung gemein ist allerdings, dass sie das neue Haar Strähne für Strähne in das Eigenhaar einbinden. Für das Befestigen stehen Haarstylisten verschiedene Methoden zur Verfügung: So werden die neuen Strähnen zum Beispiel eingewebt, geklebt, mit dem echten Haar verschmolzen oder angeklemmt. Andere Haarstylisten nutzen Polymere oder Wachse, um die Extensions anzubringen.

Auf den Leim gegangen

Durchgesetzt haben ist unter Haarexperten in den vergangenen Jahren vor allem die verschiedenen Klebetechniken. Der Grund: Sind die Extensions fest mit dem eigenen Haar verbunden, sitzen sie sicher und stabil – die Trägerin kann ihren Alltags- und Freizeitbeschäftigungen ohne Sorge nachgehen. Zudem können die Extensions wieder entfernt werden. Doch Achtung: Eine solche Entfernung sollte nur vom Profi durchgeführt werden.

Verwendet werden für die Befestigung der neuen, langen Strähnen sogenannte Wärmefusionsverbinder wie zum Beispiel Keratinwachs. Unter dem Einfluss von Wärme verschmilzt es – Eigenhaar und Extension werden verbunden. Deutlich niedrigere Temperaturen benötigt dagegen Proteinschimmel. Ein weiterer Vorteil der Methode: Proteinschimmel bildet eine hochfeste Bindung, die für das Haar unbedenklich ist.

Gesunde Haare trotz Verlängerung

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Es geht auch ohne Kleber

Frauen, die den Einsatz von Klebeverbindungen scheuen, greifen dagegen auf manuelle Techniken zur Haarverlängerung zurück. So können die neuen Strähnen zum Beispiel mithilfe winzig kleiner Schläuche oder Mikroglieder mit dem eigenen Haar verbunden werden. Andere Haarstylisten flechten oder weben die Extensions in die bestehenden Haarsträhnen ein.

Langes Haar für einen Abend

Wer dagegen nur zu besonderen Anlässen mit ultralanger Mähne auf sich aufmerksam machen möchte, setzt auf Aufsteckverlängerungen. Diese werden einfach von unten das eigene Haar geklippt und können von der Trägerin einfach selbst wieder entfernt werden. Das spart Kosten. Damit das Ergebnis aber natürlich ausfällt, bedarf es am Anfang einiger Tricks. So gilt grundsätzlich: lieber mehrere Clips mit dünnen Haarsträhnen verwenden. Zudem müssen Frisur und Haarteile aufeinander abgestimmt sein. Diese Abstimmung übernimmt vor der ersten Verwendung der Haarteile am besten ein Profi. Er zaubert die passende Frisur und zeigt der Trägerin, wie sie die Haarteile ansetzt und die eigenen Haare so frisiert, dass ein stimmiges Gesamtkunstwerk entsteht.

Einfacher sind da Pferdeschwanz-Verlängerungen. Sie werden einfach um den Pferdeschwanz der Trägerin herum befestigt und geben der Frisur sofort mehr Länge und Volumen. Andere Frisuren sind mit diesem Haarteil allerdings nicht möglich.

Qual der Wahl: der Profi hilft weiter

Wer nun auch von der langen Mähne im Handumdrehen träumt, setzt sich am besten mit einem Extensionsprofi zusammen. Der prüft Beschaffenheit und Qualität der Haare und kann von dieser Analyse ausgehend die individuell beste Methode zur Haarverlängerung empfehlen. Zudem berät er hinsichtlich Dauer und Kosten und weiß, wie lange die Extensions halten und wie sie erneuert werden können.